Ungarisch Übersetzung Ungarisch Dolmetscher

Ungarisch-Kurse in Wien

Referenzen

  • Siemens AG München
  • BOSCH GmbH
  • e-on AG
  • T-Systems Austria GmbH Wien
  • AXA AG
  • Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität
  • Zrínyi Miklós Universität
  • Credit Bank
  • PORR Allgemeine Baugesellschaft Wien
  • Energiekomfort GmbH Wien
  • Berlitz Wien
  • Sprachinstitut SPIDI Wien
  • Rocla Hungária GmbH
  • Toifor GmbH
  • ISC-Hungária Informatika GmbH
  • Rehab GmbH
  • Lufthansa AG
  • RWE AG
  • IOR Global Language Services
  • Sofia e.V. Freiwilligendienst
  • Ungarische Wissenschaftliche Akademie
  • Volkshochschule Brigittenau, Wien
  • SYNERGON Informatika AG
  • Volksbank AG
  • SZÁMALK AG
  • Tellabs Inc.
  • Auer Paper Art GmbH.

Wussten Sie...?

Die Sprache der Klingonen aus der Serie Star Trek wurde maßgeblich vom Ungarischen inspiriert!

Deutlich wird dies vor allem an der Betonung der jeweils ersten Silbe und dem Gebrauch der rollenden Rs, hören Sie selbst:

DAS KLINGT GONISCH, IS' ABER SO!

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Aufbau des Ungarischkurses

Ungarischkurse leite ich mit den Besonderheiten der Sprache ein (agglutinierend, d.h. mehrere Suffixe werden aneinander „geklebt“).

Danach nehmen wir die Aussprache der ungarischen Lauten durch. Wir machen phonetische Übungen und hören uns Texte auf CDs an, die wir besprechen und zu denen Aufgaben gehören.

Intonation und Vokalharmonie sind aus einem Ungarischkurs nicht wegzudenken.

Für das Zurechtfinden des Sprechers ist wichtig, dass wir die höfliche von der informellen Sprache (Siezen und Duzen) unterscheiden.

Europäer finden die Verwendung des Akkusativs schwer, weil dieser z.B. aus dem Englischen fehlt, und im Deutschen mit der Deklination der Nomina bewerkstelligt wird (wobei einen extra Akkusativfall nur das Maskulinum besitzt). Der Akkusativ will auch in Bezug auf Personen geübt werden.

Der Genitiv ist auch schwer (es gibt vier Suffixe), Ort- und Zeitbestimmungen werden auch mit Suffixen gebildet.

Ich leite fast jede Sitzung mit fonetische Übungen ein und / oder mit einem spontanem Gespräch (woher kommst du, was gab’s gestern).

Manchmal gebe ich einen kurzen Aufsatz auf, damit der Lernende auf den richtigen Fragen kommt.
Wir variieren die Zeitformen regelmäßig.

Danach kann man die Übung des Selbstausdrucks beginnen: Bildbeschreibungen werden gefordert.

Wer den Ungarischkurs als Vorbereitung einer Sprachprüfung besucht, sollte das Hörverstehen üben; wir prüfen das Verständnis eines Textes von CD oder von Gelesenem.

Größere grammatische Einheiten schließen wir mit Zusammenfassungen bzw. Tests ab.

In der Mittelstufe sind die unregelmäßigen Fälle der Konjugation dran, und schwere Abschnitte, wie die Fortsetzung der Verbmodi, z.B. die Konjunktion im Imperativ, der Konjunktiv, die Vergangenheitsform von allen, das Schleifen der unbestimmten und bestimmten Konjugation bis zur sicheren Handhabung.

Dann erweitern wir den Wortschatz mit Dialogen aus dem beruflichen Alltag und mehr Landeskunde.

Wir spielen Telefongespräche durch und verfassen einen formell korrekten Brief.

Die modifizierende Rolle der Vorsilben kann Missverständnisse herbeiführen. Dies ist allerdings für Deutschsprachige kein Problem, da die Verwendung von Vorsilben ähnlich ist.

Der Wortschatz kann an dieser Stelle mit den übertragenen Bedeutungen der Wörter vertieft werden (z.B. vki kiborul), sowie mit Wendungen (z.B. beadja a kulcsot) und mit Slang. Möglicherweise ist Ungarisch in der Vielfältigkeit des Fluchens Weltranglistenführer, aber vulgäre Ausdrücke sollten kein Stoff eines Ungarischkurses bilden.

Bei der Übersetzung von literarischen Werken und Filmen lassen sich ungarische Übersetzer („Synchrondramaturgen“) viel einfallen – ohne diese Extras würden die meisten Lektüren für ungarische Ohren langweilig klingen. Unzählige sprachliche Wendungen haben ihren Ursprung in Filmübersetzungen.

Im fortgeschrittenen Abschnitt meiner Kurse lasse ich viele Zeitungsartikel lesen und ihren Inhalt erzählen. Tiefere Stadt- und Landeskunde, Kulturkenntnisse und Ausdrücke der volkseigenen Mentalität runden den Ungarischkurs ab.

Was ist unser Kurs?

… will heißen: Wo geht es hin? In dem Wort Kurs (lat. cursus: der Lauf die Bahn) formuliert sich die Zweckmäßigkeit einer jeden Bildung. Beim ersten Treff deklarieren wir Ziele, die den Kurs eine Richtung geben. Grundsätzlich treffe ich Schüler mit zweierlei Absichten:

1. Diejenigen, die sich in einem fremden Land aufhalten und kommunizieren möchten.

2. Diejenigen, die die Sprache im beruflichen Leben brauchen.

ungarisch

Ich bekomme von vielen Schülern zu hören: „Verstehen tue ich’s… aber ich kann nicht darauf reagieren.“ Authentische Sprecher nehmen keine Rücksicht auf den Fremden; sie sprechen nicht nur zu schnell, sie vernachlässigen die deutliche Artikulation. Um Missverständnisse zu vermeiden, den richtigen Ton zu wählen sollte man die Standardthemen des Buchs auf möglichst viele unterschiedliche Weisen durchspielen, mit möglichst vielen Interaktionsarten, vor allem mit den unterschiedlichen Varianten der Fragen. Ein effektives Mittel des fremdsprachlichen Sprechers sind idiomatische Wendungen – sie machen die Kommunikation lebensnah und wecken die Sympathie des Muttersprachlers.

Wenn der Kurs – d.h. die Richtung – geschäftlich, fachsprachlich ist, dann spricht man von einem Geschäfts- oder Wirtschaftssprachkurs. Die Geschäftssprache sollte man nur auf sichere Fundamente – mindestens Mittelstufenkenntnisse –bauen. Dies geht in der Regel mit einem beträchtlichen Wortschatz- und Phraseologie-Erweiterung einher.